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Willie M. Ritter
von Willie M. Ritter
13. Jan 2016

DAX - (K) Ein versöhnliches Jahresende // Rot-Dominanz in der MET IndexAmpelMatrix

Die letzten Tage des vergangenen Jahres muteten durchaus versöhnlich an, ging es doch deutlich über die so wichtige Marke bei ca. 10.500/600 Punkten hinaus. Der Aufwärtsimpuls reichte gar bis fast 10.900 Punkte, also ziemlich punktgenau bis zum

 

DAX - (K) Ein versöhnliches Jahresende

Die letzten Tage des vergangenen Jahres muteten durchaus versöhnlich an, ging es doch deutlich über die so wichtige Marke bei ca. 10.500/600 Punkten hinaus. Der Aufwärtsimpuls reichte gar bis fast 10.900 Punkte, also ziemlich punktgenau bis zum Abwärtstrend seit Mitte April 2015 bei ca. 10.870 Punkten sowie bis knapp unterhalb der 200-Tage-Line, die zu diesem Zeitpunkt bei knapp über 11.000 Punkten verlief (s. Chart rechts). Ein Überschreiten dieser beiden wichtigen Marken hätte dem o.a. Abwärtstrend sicher ein Ende gesetzt.
 
Aber, es kam anders:

Mit dem Start ins neue Jahr entschied sich das Kursbarometer erneut für den Weg nach Süden und verlor in den ersten Januartagen fast 1.000 Punkte, was einem Verlust von über 9% entspricht. Wenn man der Börsenweisheit Glauben schenken mag, dass die ersten fünf Handelstage eines Jahres als Fingerzeig für den gesamten Jahresverlauf dienen, dann sind die Vorzeichen für 2016 alles andere als gut.

Dabei war die Ausgangslage für das neue Jahr eigentlich gar nicht so schlecht:
Im November hatten die deutschen Standardwerte den seit dem bisherigen Allzeithoch bestehenden Abwärtstrend bei ca. 11.000 Punkten überwunden, womit die Atempause von April bis November 2015 als trendbestätigende Flagge interpretiert werden konnte, wenn das Aktienbarometer anschließend nicht einen so extremen Richtungswechsel nach unten vollzogen hätte. Damit war das Kaufsignal sofort wieder passé.
 
Nach diesem Start ins Börsenjahr 2016, der übrigens der schlechteste Start seit Bestehen des DAX ist, hat sich in den letzten Tagen die Lage etwas beruhigt. Seit drei Tagen steigt das Barometer sogar wieder. Die Frage ist, wie weit diese Erholung reicht, denn nach wie vor befindet sich der DAX in einem intakten Abwärtstrend. Solange der Index nicht zumindest aus dem kurzfristigerem Abwärtstrend seit Anfang Dezember bei ca. 10.600 Punkten heraus kommt, kann keine Entwarnung gegeben werden. Und erst bei einem nachhaltigen Überwinden des übergeordneten Abwärtstrends seit April 2015 bei aktuell ca. 10.800 Punkten sowie der 200-Tage-Linie bei aktuell 10.920 Punkten hellt sich Lage endgültig wieder auf.

Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Aus unserer Sicht ist der Blick derzeit eher nach unten zu richten. Denn dass der DAX sein letztjähriges Jahreshoch vom April nicht ansatzweise nochmal erreichen konnte, ist als negativ zu werten, das vor allen Dingen auch vor dem Hintergrund der seit Monaten auftretenden Divergenzen bei einer Vielzahl von Indikatoren, wie z. Bsp. auch dem MACD und RSI.

Die erste Unterstützung bildet der Aufwärtstrend seit Oktober 2014 bei aktuell ca. 9.600 Punkten. Sollte diese Marke nicht halten, geht es weiter abwärts. Dann muss vor allem das Doppel-Tief aus dem Jahr 2015 halten, da sonst eine Toppbildung vollzogen wäre und einen Trendwechsel zur Folge hätte. Dann wären Notierungen auch deutlich unter 9.000 Punkten ein absolut mögliches Szenario für 2016.
 
Abgewendet werden kann dieses Negativ-Szenario nur noch, in dem vor allem auch der wichtige S&P 500 seinen seit Oktober 2014 bestehenden Seitwärtstrend bei knapp über 2.130 Punkten nach oben verlässt. Das würde auch dem DAX helfen. Allerdings ist eine solch positive Entwicklung aus unserer Sicht derzeit eher als unwahrscheinlich einzustufen.

 

Update MET-Fonds

Rot-Dominanz in der MET IndexAmpelMatrix

Nicht nur für den deutschen Leitindex DAX stehen derzeit die Zeichen auf "ROT" , weltweit herrscht dieses Bild vor.

Bis auf eine "GELBE" Ampel sind alle Ampeln der MET IndexAmpelMatrix auf "ROT" gesprungen.

Aufgrund der starken Unsicherheit, ob es weiter gen Süden geht, haben wir die Investitionsquoten nochmals reduziert. Da jedoch von einigen Zielinvestments bisher keine Handlungsaufforderung durch unser internes Analyseverfahren ausgelöst wurde, wurde nicht gänzlich abgesichert.

Die Investitionsquoten für die MET Fonds belaufen sich aktuell auf:
 
MET Fonds - VermögensMandat :             49 %
MET Fonds – PrivatMandat:                      43 %

Übrigens:
Unsere aktuelle Aktion - 1 % Bestandsprovision für Berater - gilt nicht nur für alle eingezahlten Gelder im MET Fonds - VermögensMandat ( A12A4F) , sondern auch für alle eingezahlten Gelder im MET Fonds - PrivatMandat (WKN A12A4E) .


Alle aktuellen und vergangenen Newsletter können Sie gerne auf unserer Webseite unter http://www.met-finanz.de/news/ nachlesen.

 

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