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Willie M. Ritter
von Willie M. Ritter
11. Dez 2015

DAX Rebreak - Fehlsignal? // Ende der "günen Welle"

„Der Knoten ist geplatzt“ – Das war der Titel unseres letzten Newsletters Ende November.

Fest gemacht hatten wir das daran, dass der DAX das massive Widerstandsbündel, bestehend aus ...

DAX Rebreak - Fehlsignal?

„Der Knoten ist geplatzt“ – Das war der Titel unseres letzten Newsletters Ende November.

Fest gemacht hatten wir das daran, dass der DAX das massive Widerstandsbündel, bestehend aus der 200-Tage-Line sowie dem Abwärtstrend seit Mitte April d.J. bei knapp über 11.000 Punkten, in den letzten Novembertagen nachhaltig überwunden hatte. Die Kursavancen sollten aus charttechnischer Sicht bis in den Bereich um 11.700 Punkten reichen, ein Kursziel, das sich aus der Kursspanne von gut 1.140 Punkten des abgeschlossenen Doppelbodens ergibt. Dieser definiert sich durch die beiden Tiefs vom August und September d. J. bei 9.338 sowie dem Hoch von Anfang Sept. bei 10.520 Punkten.

Hinzu kam der am Jahresende fast immer zu erwartende positive saisonale Effekt. Einziger Wermutstropfen in dieser Konstellation waren auftretende negative Divergenzen seitens der technischen Indikatoren. Diese waren eher negativ zu werten.

Die Steilvorlage für eine klassische Jahresendrally hätte beim DAX mit dem Bruch des seit April bestehenden Korrekturtrends (akt. bei 10.988 Punkten) und der Rückeroberung der 200 Tage-Linie (akt. bei 11.057 Punkten) kaum besser sein können. Aus unserer Sicht war damit endgültig der Startschuss für eine Jahresendrally erfolgt und wir zogen in unseren Portfolien dementsprechende Konsequenzen und stellten uns offensiv auf.
Um dieses positive Szenario nicht mehr zu gefährden, sollte das Aktienbarometer nicht mehr nachhaltig unter 11.000 Punkte (= o.g. Schlüsselmarke) zurückfallen.

Damit waren die Weichen für eine Jahresendrally also gestellt.

Bis zum Donnerstagnachmittag letzter Woche. Da sorgten die Worte von Mario Draghi dafür, dass die deutschen Standardwerte einen brachialen „Turn“ vollzogen und die o. g. und von uns so oft ins Feld geführten Schlüsselmarken bei rund 11.000 Punkten wieder preisgegeben werden mussten.

Charttechnisch sorgt dieses Rebreak für eine ordentliche Breitseite und ist für den Moment als ein klassisches Fehlsignal einzustufen. Die Bedeutung wird zudem durch die Tatsache unterstrichen, dass das letzte Wochentief niedriger als das der Vorwoche lag. Unter dem Strich muss die jüngste Entwicklung als Absage an eine Jahresendrally interpretiert werden, zumindest vorerst. Aktuell gilt es vielmehr, die nächsten Unterstützungen in Form der Tiefs bei gut 10.600 Punkten, und danach vor allem die Nackenlinie des im Oktober vervollständigten Doppelbodens bei 10.500 Punkten, zu beachten.


Diese sollten per Tagesschlusskurs nicht unterschritten werden. Bei einem Abgleiten unter die zuletzt genannte Marke würde das DAX-Chartbild ernsthaften Schaden nehmen.

Eine erste Entwarnung kann bei einer Rückeroberung des Bereiches um 10.600 Punkte (hier verlaufen diverse Hoch- und Tiefpunkte der letzten Monate) gegeben werden. Aber erst mit einem Überwinden der o.g. Schlüsselmarke (200 Tage-Line und Abwärtstrend seit April d.J.) um 11.0000 Punkte ist der DAX wieder völlig außer Gefahr und könnte in der Folge einen zweiten Anlauf zur Jahresendrally starten.

 

Update MET-Fonds
Ende der "grünen Welle"

 

Wenn man sich die Definition einer Rally, eigentlich Rallye, heraussucht, so erfährt der Leser, dass es sich hierbei unter anderem um einen Wettbewerb von Fahrzeugen in einer Etappe handelt, mit diversen Sonderprüfungen.

 

Die aktuelle Marktphase scheint wohl bezogen auf die Jahresendrally eine solche Sonderprüfung zu sein.

 

Unsere hausinterne MET IndexampelMatrix hat sich in den zurück liegenden Tagen drastisch verändert. Die "grüne Welle" wurde fast ausschließlich durch "rote" Ampeln abgelöst.

 

Aufgrund der massiven Unsicherheit an den Märkten und dem Fehlen von klaren Trends haben wir uns abermals für mehr Sicherheit entschieden und die Investititonsquoten entsprechend zurückgefahren.

 

Die Investitionsquoten für die MET Fonds belaufen sich aktuell auf:
 
MET Fonds - VermögensMandat :             80 %
MET Fonds – PrivatMandat:                      60 %

 

Übrigens:
Unsere aktuelle Aktion - 1 % Bestandsprovision für Berater - gilt nicht nur für alle eingezahlten Gelder im MET Fonds - VermögensMandat ( A12A4F) , sondern auch für alle eingezahlten Gelder im MET Fonds - PrivatMandat (WKN A12A4E) .


Alle aktuellen und vergangenen Newsletter können Sie gerne auf unserer Webseite unter http://www.met-finanz.de/news/ nachlesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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