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Simone Müller-Esche
von
05. Sep 2013

Mischfonds - Wissenswertes zum Themenfeld

Schwankende Aktien sind oft das größte Hemmnis, das Interessenten von einem Kauf von Aktien abhält. Für vorsichtige Investoren sind Mischfonds die optimale Wahl, denn das Geld kann beispielsweise sowohl in Aktien als auch Anleihen oder Rohstoffe angelegt werden. Aussichtsreiche Investments in Mischfonds sorgen für Gewinne und Anleihen verschaffen dem Privatanleger die nötige Stabilität, die den Investoren nachts ruhiger schlafen lassen.

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Prinzip des Mischfonds und Definition

Die meisten Privatanleger kennen zwar Aktienfonds, Anleihen und Rohstoffe aber was Mischfonds sind und welche Vorteile diese bieten, wissen nur wenige. Die Definition ist eigentlich ganz einfach: Mischfonds sind Investmentfonds. Mischfonds setzten sich aus mehreren Teilen zusammen. Die bekanntesten setzen sich normalerweise aus Aktien, Anleihen, Immobilien-Sondervermögen, Geldmarkttitel und Rohstoffe zusammen. Vorteil ist auch der große Anlagespielraum in unterschiedlichen Assetklassen zwischen denen ein Fondsmanager entscheiden kann. Eine andere Art sind die Target Fonds.
Target Fonds haben eine feststehende Laufzeit und eine fixe Anlagestrategie. Nach der Investition in einen Zielfonds wird das Geld in risikobehaftete Aktien investiert. Gegen Ende schichtet der Fondsmanager das Kapital des Mischfonds immer mehr in Anlageformen um, die ein wesentlich geringeres Risiko darstellen. So sichert der Fondsmanager das Kapital des Investor zum Ende hin. Target Fonds unterscheiden sich also hinsichtlich der Laufzeit und der Investitionsstrategie von den normalen Mischfonds.


Die Chancen von Mischfonds

In turbulenten Zeiten ist die aktive Allokation durch einen erfahrenen Fondsmanager enorm wichtig. Stark steigende Aktienkurse können die Rendite des Mischfonds um ein Vielfaches steigen lassen. Und die starke Streuung in unterschiedliche Assetklassen minimiert das Risiko von Wertverlusten. Mischfonds unterliegen weitaus geringeren Schwankungen der Kurse als vergleichbare Aktienfonds. Zu den Eigenarten eines Mischfonds gehört außerdem, dass sie ganz persönlich für jeden Investor individuell ausgestaltet werden können. Das Verhältnis von Aktien zu Renten oder Geldmarkttiteln kann von Fonds zu Fonds unterschiedlich sein.


Risikominimierung durch Mischfonds

Wie schon erwähnt ist das ursprüngliche Ziel eines Mischfonds die Reduzierung des potenziellen Risikos eines Wertverlustes bei einer guten Rendite. Dies erreicht der Fondsmanager durch größtmögliche Diversifizierung über die verschiedenen Anlageklassen und in den Assetklassen selbst. Doch der Investor kann entscheiden, wie es ihm beliebt: risikofreudig oder risikoarm. So kann in Zeiten stark steigender Aktien mehr Kapital des Mischfonds in Wertpapiere investiert werden und in schlechteren Zeiten auf stabile Wertentwicklung gesetzt werden.


Die Kosten mit Mischfonds 

Beim Kauf eines Mischfonds über eine Investmentgesellschaft fällt ein Ausgabeaufschlag an. Über die Börse hingegen entsteht eine Orderprovision und in manchen Fällen auch eine Parkettgebühr. Während der Laufzeit erhält die Investmentgesellschaft eine Verwaltungsvergütung. Teilweise verlangt der Vermögensverwalter auch eine Erfolgsvergütung. Durch die Diversifikation über die verschiedenen Anlageklassen weisen Mischfonds eine wesentlich höhere Breite als reine Aktienfonds, Anleihen- oder gar Rohstofffonds auf. Letztenendes ist für den Investor der Nettonutzen eines aktiv gemanagten Fonds wichtig.

 

Die Besteuerung von Mischfonds 

Seit dem 01.01.2009 gibt es die Abgeltungssteuer und diese gilt auch für Erträge aus Mischfonds . Das bedeutet, dass Mischfonds mit einem Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent besteuert werden. Empfehlenswert ist also auf starke Mischfonds zu setzen, die auch langfristig erfolgreich sein werden, damit die Anlageform nicht allzu häufig verändert wird. Solange der Investor den Mischfonds hält, muss er Zinseinnahmen und Dividenden versteuern. Erst mit der Veräußerung eines Mischfonds fließt dem Privatanleger ein insgesamt steuerpflichtiger Ertrag aus Kursgewinnen zu. Hieraus können sich „Zinseszinseffekte“ bei der Wiederanlage des sonst zu versteuernden Teils der thesaurierten Erträge ergeben.

Fazit - Mischfonds:

Die Definition eines Mischfonds sollte jedem klar machen, dass eine Investition lohnenswert ist. Mischfonds eignen sich also bestens als zentraler Bestandteil des Depots.

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